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Proxmox VE – Virtualisierung

Mehrere virtuelle Maschinen und Container auf einem einzigen Server – verwaltet über den Browser. Kostenlos, quelloffen und erstaunlich leistungsfähig.

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Proxmox VE – Server Virtualisierung

Was ist Proxmox VE?

Proxmox Virtual Environment ist eine freie Virtualisierungsplattform auf Basis von Debian Linux. Darauf lassen sich vollständige virtuelle Maschinen (KVM) ebenso betreiben wie schlanke Linux-Container (LXC) – alles über eine übersichtliche Web-Oberfläche, ohne dass man die Kommandozeile anfassen muss.

Proxmox ist das Fundament unseres eigenen IT-Betriebs und vieler Kundensysteme. Auf unseren Servern laufen unter anderem eine Tailscale-VM, der Greatbear Pingtester und weitere Dienste, die dauerhaft erreichbar sein sollen.

Für wen lohnt sich Proxmox?

Proxmox richtet sich an alle, die mehr aus ihrer Hardware herausholen wollen, ohne mehrere physische Geräte betreiben zu müssen:

  • Homelab-Betreiber, die verschiedene Betriebssysteme oder Dienste ausprobieren wollen
  • Kleine Unternehmen, die Server-Ressourcen effizienter nutzen wollen
  • Alle, die einen dedizierten Server mieten und darauf mehrere VMs betreiben möchten

KVM und LXC – was ist der Unterschied?

KVM (Kernel-based Virtual Machine) emuliert vollständige Hardware. Jede VM läuft völlig isoliert, mit eigenem Kernel und eigenem Betriebssystem – Windows, Linux, was auch immer. Gut für Dienste, die maximale Isolation brauchen.

LXC (Linux Container) teilt den Kernel des Hosts und ist daher schlanker und schneller gestartet. Ideal für Linux-Dienste, die keine eigene Kernel-Instanz brauchen – Webserver, Monitoring, kleine Netzwerkdienste.

Wie sieht das aus?

Physischer Server (Proxmox VE Host)
├── Web GUI  https://server:8006
│
├── KVM-VMs  (vollständige Isolation, eigener Kernel)
│   ├── VM: Windows Server
│   └── VM: Ubuntu / Debian
│
├── LXC-Container  (geteilter Host-Kernel, schlanker)
│   ├── Container: Webserver / Reverse Proxy
│   ├── Container: Monitoring / Pingtester
│   └── Container: VPN-Gateway (Tailscale)
│
└── Storage
    ├── ZFS  (mit Snapshots, Prüfsummen, RAID)
    └── Proxmox Backup Server (PBS)
         └── tägliche Sicherung aller VMs/Container

Web-Oberfläche

Proxmox bringt eine vollständige Web-GUI mit: VMs erstellen, starten, stoppen, Snapshots anlegen, Backups konfigurieren, Ressourcen überwachen. Alles im Browser, kein zusätzliches Verwaltungswerkzeug nötig.

ZFS – Storage mit Absicherung

Proxmox hat ausgezeichnete ZFS-Integration: Snapshots vor jedem Update, Selbstheilung durch eingebaute Checksums, Software-RAID – alles ohne Zusatztools. Ein vergessenes apt upgrade das etwas kaputt macht? Rollback in Sekunden über den Browser.

Proxmox Backup Server (PBS)

PBS ist Proxmox' eigene Backup-Lösung: tägliche inkrementelle Sicherungen, dedupliziert und komprimiert, direkt in die Oberfläche integriert. Für Kundensysteme oder das eigene Homelab der sauberste Weg zu verlässlichen Backups ohne Drittanbieter-Cloud.

Kostenlos – mit optionalem Support

Proxmox VE ist kostenlos nutzbar. Wer möchte, kann ein Abonnement abschließen, das Zugang zu einem stabilen Enterprise-Repository und Support bietet. Für den Heimgebrauch und kleine Installationen reicht das kostenlose Community-Repository vollkommen.

Download

proxmox.com/downloads – ISO-Image, das direkt auf einen Server oder eine NUC installiert wird.

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